Die älteste Alpenvereinshütte in den Allgäuer Alpen –  das war das Waltenberger Haus, welches 1875 errichtete wurde. Nach 140 Jahren Dienst wurde es dann abgerissen und im Juni letzten Jahres konnte die Eröffnung des neuen Waltenberger Hauses gefeiert.

Heute erstrahlt unterhalb der Mädelegabel auf 2084m eines der modernsten alpinen Schutzhäuser im deutschen Alpenraum, ausgestattet mit 28 Matratzenlagerplätze und 42 Zimmerbetten.

Beim Neubau gab es eine Besonderheit: Das die Hütte über keinen Versorgungslift erreichbar ist, musste das gesamte Baumaterial per Hubschrauber angeleifert werden – in mehr als 2.500 Flügen

Was beim Alten bleibt, ist der Hüttenwirt: Schon seit 2011 wird das Waltenberger Haus von Markus Karlinger und seinem Team bewirtschaftet. Hier wird besonderen Wert auf regionale Küche gelegt. Dabei kommt jeder auf seine Kosten: Das Team bietet neben einem leckeren Frühstücksbuffet auch Halbpension und sogar à la carte Gerichte an.

Damit gut gestärkt kann die weitere Wanderung, z.B. über den Heilbronner Höhenweg weitergehen!

Anfahrt und Aufstieg:

Entweder mit der Bahn bis Oberstdorf und dann weiter mit der Buslinie 9762 in Richtung Birgsau, Ausstieg an der Endstation Alpe Eschbach.

Oder mit dem Auto bis zum Wanderparkplatz gegenüber der Fellhornbahn, wo das Auto abgestellt werden kann.

Von dort aus geht es über den Weiler Einödsbach – den südlichsten bewohnten Ort Deutschlands – in ca. 4 Stunden bergauf.

Gipfelwanderungen:

  • Bockkarkopf (2608 m), Gehzeit: 1½ Stunden
  • Mädelegabel (2645 m), Gehzeit: 2½ Stunden
  • Hohes Licht (2652 m), Gehzeit: 2½ Stunden
  • Trettachspitze (2595 m), Gehzeit: 3 Stunden

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Kemptner Hütte, Gehzeit: 3½ Stunden

Rappenseehütte, Gehzeit: 4 Stunde

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 09.06.2018 bis 11.10.2018

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