Er ist nicht zu übersehen, wenn man Richtung Sonthofen fährt: Der Grünten, einer der nördlichsten Berge der Alpen und durch seine markante Lage auch „Wächter des Allgäus“ genannt. Und hier, auf 1.535m liegt, mit wunderbarem Blick über das Allgäu, das Grüntenhaus.

Das Grüntenhaus wurde schon 1854 durch Carl Hirnbein als erstes Hotel in den Allgäuer Alpen erbaut. Er legte somit den Grundstein für die weitere Erschließung des Allgäus als heute beliebte Urlaubsregion.

Auch heute, nach über 160 Jahren, wird das Grüntenhaus weiterhin als Berggasthof von der Familie Egenrieder betrieben und gilt als beliebtes Ziel von Wanderern – egal ob für eine kurze Einkehr mit selbstgebackenem Kuchen oder dem beliebten „Grünteneintopf“ oder auch für eine Übernachtung.

Auch rund um die Grüntenhütte sind einige schöne Wanderungen und Erlebnisse möglich. Beispielsweise lohnt sich die Wanderung auf den Grüntengipfel, das Übelhorn, auf dem statt dem üblichen Gipfelkreuz das „Jägerdenkmal“ steht. Von hier bietet sich ein spektakulärer Blick über das Alpenvorland. Ein Tipp: Von hier lässt sich ein wunderschöner Sonnenaufgang beobachten! Doch auch für Kletterer ist der Grünten mit einer Tour am Burgberger Hörnle gut geeignet. Für Kulturbegeisterte gibt es jedes Jahr im Grüntenhaus die Veranstaltungsreihe „Kultur am Berg“, wo monatlich mit verschiedenen Darbietungen aufgewartet wird.

 

Anfahrt und Aufstieg:

Es gibt viele Aufstiege zum Grüntenhaus. Der kürzeste erfolgt ab dem Parkplatz an der Alpe Weiherle, oberhalb von Burgberg.

Gipfelwanderungen:

Übelhorn, 1.738 m, Gehzeit ca. 45 Minuten

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Grüntenhütte, Gehzeit ca. 3/4 Stunden

Alpe Kammeregg , Gehzeit ca. 1,5 Stunden

 

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 27.04.2018 bis 22.11.2018