Saftige Almen, strahlender Sonnenschein und Wiesen voller Kühe – so soll der Hochkönig der Sage der „übergossenen Alm“ nach einst ausgesehen haben. Jedenfalls so lange, bis die eitel gewordenen Sennerinnen einen um Obdach bittenden Wanderer wegschickten und damit den Zorn des Teufels auf sich zogen, der sie mit Schnee und Eis strafte.

Zwar gibt es heute anstelle von grünen Wiesen eher Schnee und noch Reste des Gletschers, doch dafür wird der mutige Wanderer, der den Aufstieg auf eines der höchstgelegenen Schutzhäuser in den Alpen wagt, mit herzlicher Gastfreundschaft der Hüttenwirte Jeni und Roman belohnt.

Das Matrashaus thront auf 2.941m direkt auf dem Gipfel des Hochkönigs. Neben atemberaubenden Sonennauf- und untergängen bietet sich hier auch ein einzigartiger Blick auf 200 Dreitausender. Doch der Aufstieg ist mit Vorsicht zu genießen: Die Tour sollte nur von erfahrenen Bergsteigern mit guter Kondition in Angriff genommen werden!

Anfahrt und Aufstieg:

Es gibt verschiedene Wege, um zum Matrashaus zu gelangen. Der geläufigste und kürzeste Aufstieg ist der über das Arthurhaus in Mühlbach am Hochkönig:

Über die Mitterfeldalm und das Ochsenkar geht es vorbei am Rand der „übergossenen Alm“. Über ein steiles Wegstück, das mit Leitern und Seilen gesichert ist, geht das hoch auf den Gipfel. Insgesamt sind auf dieser Tour 1.700 Höhenmeter und 10km Wegstrecke zu bewältigen.

Gipfelwanderungen:

Hochseiler (2795 m) über Teufelslöcher, Gehzeit: ca. 2 Stunden

Lammkopf (2845 m), Gehzeit: ca. 1 Stunde

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Ostpreußenhütte, Gehzeit ca. 4,5 Stunden

Riemannhaus, Gehzeit ca. 8 Stunden

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 15.06.2018 bis 03.10.2018

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