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Das Kemptner Naturfreundehaus am Gschwender Horn

Stefan und Peter heißen euch im Kemptner Naturfreundehaus auf dem Gschwender Horn willkommen. Mit Blick auf die Nagelfluhkette bietet das Haus auf 1.412m neben Wanderfreunden und Moutainbike-Begeisterten auch allerhand für Kinder: Einen hauseigenen Streichelzoo sowie einen eigenen Spielplatz! In der Nähe findet man außerdem einen schön angelegten Klettergarten. Und für die, die nicht mehr zurück wandern möchten, bietet im Sommer die nahegelegene Sommerrodelbahn eine Alternative, während im Winter eine präparierte Naturrodelbahn direkt ab der Hütte eine rasante Abfahrt ins Tal bietet. Um die Hütte zu erreichen, müssen jedoch die Wanderschuhe bemüht werden: Ab Immenstadt geht es in 1 ½ bis 2 Stunden hoch zur Hütte. Dort bieten Zimmer und Lager für bis zu 120 Personen Platz für eine gemütliche Auszeit und sommers wie winters wird man mit bodenständiger Allgäuer Küche verwöhnt.

Die Ehenbichler Alm in mitten der Tiroler Alpen

Heute möchten wir euch gerne die Ehenbichler Alm auf 1.694 Meter vorstellen, die von Marion, Thomas und dem kleinen Hüttenteam geführt und bewirtet wird. Die Hütte könnt ihr entweder ganz gemütlich in einer 1 ½ stündigen Tour von Rinnen (im Berwanger Tal) aus oder über Rieden (nähe Weissenbach) in ca. 3 Stunden erreichen. Diese Wege könnt ihr seit 2014 auch mit dem Mountainbike befahren. Hier freuen sich die Wirtsleute euch mitteilen zu dürfen, dass an der Hütte seit kurzem eine neue E-Bike Ladestation mit den gängigsten Lademodulen für euch zur Verfügung steht.  Aktuell bietet die Hütte 24 Gästen die Möglichkeit, in einem der gemütlichen Betten zu übernachten. Die sonnenverwöhnte Terrasse lädt Groß und Klein ein, die wunderschöne Aussicht und die atemberaubende Natur zu genießen. Hier oder in der Gaststube werdet ihr mit traditionell deftigen Speisen und hausgemachtem Nachtisch verwöhnt. Die Ehenbichler Alm ist Sommer wie Winter für euch geöffnet.

 

 

 

Bergwellness auf der Enzianhütte

Die Enzianhütte – von Wellness in den Bergen über hausgemachte regionale Küche bis hin zu einem einfachen Schlafplatz bietet die Hütte in 1804 m alles, was die Herzen von Wanderern höherschlagen lässt.

1937 wurde die Hütte von Max Schwegle erworben. Sie wurde in Handarbeit von einem landwirtschaftlichen Betrieb zu einer Unterkunft für Wanderer mit damals 80 Schlaflagern umgebaut und wird nun schon in dritter Generation geführt. Heute laden über 120 Plätze in Zimmern und Matratzenlagern zum Übernachten ein.

Nach einem anstrengenden Aufstieg zur Enzianhütte könnt ihr oben angekommen die frisch zubereiteten kulinarischen Spezialitäten der Region genießen. Die urigen und gemütlichen Stuben laden zum Verweilen und Feiern ein. Auf der Wohlfühlterrasse „Jägerwinkel“ könnt ihr euch erholen, gerne auch mit einem „Gipfelstürmer“ (dunkles Weizen) aus der hauseigenen Minibrauerei.

Für komplette Entspannung sorgt der 80 qm große Wellnessbereich – hier könnt Ihr bei einer wohltuenden Massage , beim Schwitzen in der Sauna oder beim Relaxen im Wirlpool neue Kraft tanken.

Die Enzianhütte kann ab dem Fellhornparkplatz nur zu Fuß in ca. 3,5 Stunden erreicht werden –  in Richtung Birgsau – Einödsbach. Ab dem Gasthof „Einödsbach“ geht es in Richtung Petersalp/ Enzianhütte/ Rappenseehütte weiter. Im unteren Teil des Weges quert ihr einen Wasserfall, danach verläuft der Weg serpentinenartig am Berg entlang. Der Anstieg ist steil und man erklimmt in ca. 1,5 Stunden 700 Höhenmeter, bis man auf der Enzianhütte ankommt.

 

 

Bergseen soweit das Auge reicht – die Landsberger Hütte

 

Die Landsberger Hütte liegt inmitten einer traumhaften Bergkulisse– direkt an ihrem Hausberg, der Lachenspitze – auf 1810 Metern Höhe. Die Schutzhütte liegt mitten zwischen den drei Bergseen Lachensee, Traualpsee und dem Vilsalpsee und ist damit ein beliebtes Ziel für Wanderer, Tourengeher und Fernwanderer.

Auf der großzügigen Sonnenterrasse könnt ihr euch mit feinen Hüttenschmankerln aus der Region verwöhnen lassen und dabei das Bergpanorama mit Blick auf den Lachensee genießen. Ausgangspunkt zur Hütte ist die Talstation der Neunerköpflebahn, bzw. der Parkplatz am Vilsalpsee im Tannheimer Tal. Von dort aus ist erreicht ihr die Hütte in 2 bis 3 Stunden bequem zu Fuß.

Neben der atemberaubenden Schönheit der Natur lädt die Bergwelt rund um die Landsberger Hütte Kletterfreunde von Groß bis Klein ein, auf verschiedenen Kletterseigen auf Ihre Kosten zu kommen. Die perfekte Kombination aus vertikalem Abenteuer und landschaftlichem Hochgenuss.

Seit 2018 hat die Landsberger Hütte hat einen neuen Hüttenpächter. Reinhard Frühholz ist hoch motiviert und freut sich auf euren Besuch!

Wir freuen uns euch heute die im Jahr 1900 gegründete Hermann-von-Barth Hütte vorstellen zu dürfen. Die Hütte liegt auf 2131 Meter Höhe und wird seit 2006 von der Familie Wolf bewirtet.

 

Harald und Marion sind bemüht die musikalischen Hüttenabende in der urigen Gaststube, die Gemütlichkeit, sowie die gute bodenständige Küche traditionsbewusst weiter zu führen. Die Hermann-von-Barth-Hütte verfügt über 65 gemütliche Matratzenlager, die teilweise in einzelne Nischen eingeteilt sind.

 

Sie liegt zentral am Haupthöhenweg der Hornbachkette (Enzensberger Weg) zwischen der Kemptner Hütte und dem Kaufbeurer Haus. Oberhalb der Hütte finden Sie ein Kletterparadies mit über 50 sanierten Routen. Bildquelle Hermann-von-Barth Hütte

Bernhardseck Hütte – Zwischen Lechtal und Allgäu

Die Bernhardseck Hütte liegt an einem wunderschönen Aussichtspunkt im Lechtal, umgeben von den Allgäuer und Lechtaler Alpen. Iveta und Armin Hummel sind seit 17 Jahren die Wirte auf der 1940 erbauten Hütte, die seitdem in Familienbesitz ist. Ihre Gäste heißen sie sommers wie winters herzlich willkommen und bieten immer etwas Außergewöhnliches:

Iveta und Armin Hummel heißen ihr Gäste auf der Bernhardseck Hütte willkommen

Kulinarisch gibt es für ihre Gäste neben Tiroler Spezialitäten auch den Tatarenhut, einer Art Fondue. Hier werden an einem hutförmigen Gestell saftige Fleischstücke gegrillt, während in der „Hutrinne“ Gemüse in der schmackhaften Fleischbrühe gegart wird.

Außerdem zaubern sie aus den Kräutern, Gräsern und Blumen eigene Teekompositionen. In die Geheimnisse der Kräuter und Pflanzen auf dem Berg weihen sie Interessierte in einer Kräuterwanderung ein.

Auch die Übernachtungen auf der Bernhardseck Hütte sind nicht alltäglich. Natürlich kann man sich ganz „klassisch“ aussuchen, ob man lieber im urigen Bettenlager unter der Dachschräge oder in einem der gemütlichen Mehrbettzimmern übernachten will. Neben der Hütte gibt es aber auch noch ein Schlaffass! Bis zu 4 Personen genießen hier ein einzigartiges „Schlaferlebnis“: Auf 1.812 m, in seinem ganz privaten Fass und mit traumhaften Blick über das Bergpanorama.

Schlaffass mit Panoramablick

Auch im Winter ist das Bernhardseck ein beliebtes Ziel bei Wanderern und Tourengehern. Und wer nicht mehr ins Tal laufen möchte, kann auch die über 5 Kilometer lange Rodelbahn nutzen.

Und noch ein Tipp: Ab nächstem Winter wird ein Iglubau-Kurs angeboten. Weitere Infos dazu folgen!

Bei so vielen Specials rund um die Hütte dürfen aber auch die Wanderungen und Mountainbiketouren in der Gegend Hütte nicht vergessen werden: Mehrere Touren, die mit herrlicher Aussicht belohnen, passieren die Hütte. Darunter auch Mehrtages- und Fernwaderwege wie zum Beispiel eine Variante des E5 oder die Krottenkopfrunde.

 

Anfahrt und Aufstieg:

Ab dem Geierwally-Parkplatz in Elbigenalp in Tirol geht es über Schotterwege bis zur Gibler Alm. Hier biegt der Weg links ab und geht durch den Wald bis in die kleine Almensiedlung Bernhardseck, die nach ungefähr zwei Stunden ca. 800 Höhenmeter erreicht wird.

(Gipfel-)Wanderungen:

Jöchelspitze, 2.226m, Gehzeit ca. 1,5 Stunden

Lachenkopf, 2.111m, Gehzeit ca. 2 Stunden

Strahlkopf, 2.339m, Gehzeit ca. 2,5 Stunden

Großer Krottenkopf, 2656 m, Gehzeit ca. 4 Stunden

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Sonnalm, Gehzeit ca. 2 Stunden

Kemptner Hütte, Gehzeit ca. 4 Stunden

Herman von Bahrt Hütte, Gehzeit ca. 5 1/2Stunden

Memminger Hütte, Gehzeit ca. 6 Stunden

 

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 10.05.2018 – Mitte November

Alpenrosenhütte im Zillertal

Mitten im Naturpark Zillertaler Alpen gelegen findet sich die traumhafte Alpenrosenhütte.  Hier bietet der Zillertaler Hauptkamm, der das Tal abschließt, Höhen von dauerhaft über 3.000 Meter, darunter auch einige der höchsten Gipfel des Zillertals. Für deren Besteigung bietet die Alpenrosenhütte den perfekten Stützpunkt. Die meisten Gipfeltouren sind vor allem für erfahrene Alpinisten geeignet und sollten nur mit entsprechender Ausrüstung gegangen werden!

Aber auch für weniger Geübte und Familien gibt es hier Möglichkeiten: Zur Hütte geht es innerhalb von ca. 2 Stunden ab Ginzling. Nach einer Einkehr empfiehlt sich ein Besuch beim Schwarzensee, einem idyllischen Bergsee, der gerade an heißen Sommertagen für Mutige eine erfrischende Abkühlung bietet.

Alpenrosenhütte im Zillertal

Blick auf die Alpenrosenhütte

Schlafzimmer auf der Alpenrosenhütte

Wer die hochalpine Landschaft länger genießen will, findet auf der Alpenrosenhütte eine geeignete Unterkunft auf dem Berliner Höhenweg. Hier können in bis zu 7 Tagen 70 km und 6.700 Höhenmeter überwunden werden.

Das Hüttenteam rund um Franz Josef Fleckl verwöhnen ihre Gäste dann nach einem anstrengendem Tag mit leckeren Zillertaler Schmankerln wie Bauernschmaus, Ripperl oder Tiroler Gröstl.

Anfahrt und Aufstieg:

Die Anfahrt erfolgt bis nach Ginzling. Von dort, ab dem Gasthaus Breitlahner, beträgt die Gehzeit etwa 2 Stunden.

Der Zugang zur Hütte durch den Zemmgrund erfolgt vom Gasthaus Breitlahner bei Ginzling in etwa zweieinhalb Stunden Gehzeit. Über den Berliner Höhenweg ist die Hütte vom Furtschaglhaus über die höchste Stelle des Berliner Höhenwegs, das Schönbichler Horn in etwa sechs Stunden zu erreichen.

 

Gipfelwanderungen:

Großer Möseler 3.478 m, Gehzeit ca. 10 Stunden

Turnerkamp, 3.418 m, Gehzeit ca. 6 Stunden

Schwarzenstein 3.368 m, Gehzeit ca. 10 Stunden

Großer Mörchner, 3.283 m, Gehzeit ca. 7 Stunden

III. Hornspitze (Berlinerspitze), 3.253 m, Gehzeit ca. 8 Stunden

Schönbichler Horn 3.134 m, Gehzeit ca. 8 Stunden

Zsigmondyspitze, 3.087 m,

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Berliner Hütte, Gehzeit ca. 30 Minuten

Grawand Hütte, Gehzeit ca. 30 Minuten

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 01.06.2018 – 30.09.2018

 

Das Grüntenhaus

Er ist nicht zu übersehen, wenn man Richtung Sonthofen fährt: Der Grünten, einer der nördlichsten Berge der Alpen und durch seine markante Lage auch „Wächter des Allgäus“ genannt. Und hier, auf 1.535m liegt, mit wunderbarem Blick über das Allgäu, das Grüntenhaus.

Das Grüntenhaus wurde schon 1854 durch Carl Hirnbein als erstes Hotel in den Allgäuer Alpen erbaut. Er legte somit den Grundstein für die weitere Erschließung des Allgäus als heute beliebte Urlaubsregion.

Auch heute, nach über 160 Jahren, wird das Grüntenhaus weiterhin als Berggasthof von der Familie Egenrieder betrieben und gilt als beliebtes Ziel von Wanderern – egal ob für eine kurze Einkehr mit selbstgebackenem Kuchen oder dem beliebten „Grünteneintopf“ oder auch für eine Übernachtung.

Auch rund um die Grüntenhütte sind einige schöne Wanderungen und Erlebnisse möglich. Beispielsweise lohnt sich die Wanderung auf den Grüntengipfel, das Übelhorn, auf dem statt dem üblichen Gipfelkreuz das „Jägerdenkmal“ steht. Von hier bietet sich ein spektakulärer Blick über das Alpenvorland. Ein Tipp: Von hier lässt sich ein wunderschöner Sonnenaufgang beobachten! Doch auch für Kletterer ist der Grünten mit einer Tour am Burgberger Hörnle gut geeignet. Für Kulturbegeisterte gibt es jedes Jahr im Grüntenhaus die Veranstaltungsreihe „Kultur am Berg“, wo monatlich mit verschiedenen Darbietungen aufgewartet wird.

 

Anfahrt und Aufstieg:

Es gibt viele Aufstiege zum Grüntenhaus. Der kürzeste erfolgt ab dem Parkplatz an der Alpe Weiherle, oberhalb von Burgberg.

Gipfelwanderungen:

Übelhorn, 1.738 m, Gehzeit ca. 45 Minuten

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Grüntenhütte, Gehzeit ca. 3/4 Stunden

Alpe Kammeregg , Gehzeit ca. 1,5 Stunden

 

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 27.04.2018 bis 22.11.2018

Natur pur: Die Neue Traunsteiner Hütte

Nur knapp entging die Traunsteiner Hütte während dem Nationalsozialismus einem Bankrott: Ab 1933 wurde von jedem, der die Grenze nach Österreich passieren wollte, eine Steuer von 1000 Reichsmark erhoben – die sogenannte „1000-Mark-Sperre“. Diese Wirtschaftssanktion richtete sich gezielt gegen den Tourismus, der in Österreich schon damals sehr wichtig war. Damals stand die Traunsteiner Hütte knapp neben der Grenze – und zwar auf österreichischem Gebiet – und wäre dadurch fast von ihren Besuchern abgeschnitten gewesen. Das wirtschaftliche Ende der damals gerade einmal 32 Jahre alten Hütte hätte gedroht.

Um das zu vermeiden, wurde kurzerhand eine Neue Traunsteiner Hütte, dieses Mal auf bayerischem Boden, erbaut und schon 1938 eröffnet. So konnte die Hütte, wenn auch mit einigem Aufwand, weiter bestehen und sich sogar deutlich vergrößern.

Zum Glück muss man heute sagen! Denn die Hütte auf der Reiter Alm bei Berchtesgaden lohnt definitiv einen Besuch. Vor allem Pflanzen- und Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten: Vor allem nach der Schneeschmelze erblühen auf dem Hochplateu Enzian, Arnika, Alpenrosen und noch vieles mehr. Aus den Wildkräutern bereiten die Hüttenwirte Maresi und Thomas sogar einen eigenen Tee zu!

Ein ganz besonderes Highlight: Auf Vorbestellung organisieren die beiden Wirte auch ein romantisches Candle-Light Dinner! Falls also noch jemand ein ganz besonderes Erlebnis auf über 1.500 Meter für den oder die Liebste sucht… ?

Aber nicht nur Botanikern und Romantikern wird hier etwas geboten: Neben Gipfelwanderungen mit Weitblick in das Voralpenland bietet die Reiter Alm auch noch eine der schwersten alpinen Kletterrouten- „The End of Silence“.

Anfahrt und Aufstieg:

Wer mit dem Auto anreist, fährt am Besten über Schneizlreuth bis Ramsau und parkt an der Schwarzbachwacht. Von dort aus geht es über den kurvenreichen Wachterlsteig bergauf.

Gipfelwanderungen:

Wagendrischlhorn, 2.257 m, Gehzeit ca. 3 Stunden

Stadelhorn, 2.286 m, Gehzeit ca. 3,5 Stunden

Großer Weitschartenkopf, 1.979 m, Gehzeit ca. 1 Stunde

Großer Bruder, 1.867 m, Gehzeit ca. 1 Stunde

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

keine

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 31.05.2018 bis 14.10.2018

 

Das Stöhrhaus auf dem sagenumwobenen Untersberg

Zwischen Salzburg und Berchtesgaden gelegen gilt der Untersberg als „Wunderberg“ der von zahlreichen Sagen und Geschichten umrankt wird. Der bekanntesten Sage nach soll hier Kaiser Karl der Große seine Auferstehung  in einem hundertjährigen Schlaf erwarten. Alle hundert Jahre wacht er auf, doch wenn er sieht, dass noch immer Raben um den Untersberg fliegen schläft er weitere hundert. Dabei wird er von den „Untersberger Mandln“, einer  zwergenähnlichen Art, die im Berg beheimatet sind, umsorgt. Auch der Dalai Lama hält den Untersberg für einen besonders spirituellen und kraftvollen Berg, denn er erklärte ihn bei einem Beusch zum „Herzchakra Europas“.

Ob man diese Dinge nun glaubt oder nicht, besonderes bietet der Untersberg auf jeden Fall: Neben Wanderwegen und Kletterrouten beherbergt er auch die größte Höhle Deutschlands, das Riesending. Zu sehen und zu unternehmen gibt es also einiges!

Und während der Kaiser also von seinem Zwergenvolk umsorgt wird, kehren Bergsteiger und Wanderer lieber bei Hans und Walburga Gschoßmann ein, die zusammen seit 2013 das Stöhrhaus bewirtschaften. Auf 1.894m auf einem Hochplateu knapp unterhalb des Berchtesgadener Hochthrons, dem höchsten Gipfel des Bergmassivs. Die beiden sind auch Mitglied der Initiative „So schmecken die Berge“, wobei viel Wert auf regionale und gesunde Speisen gelegt wird. Die leckeren Gerichte und hausgemachten Kuchen können dann bei einem gradiosen Blick von der Terrasse genossen werden.

Terrasse des Stöhrhaus

Nach einer Übernachtung auf dem Stöhrhaus bietet sich dieses als wunderbarer Ausgangspunkt für weitere Wander- oder Klettertouren in verschiedenen Schwierigkeitsstufen an: So kann entweder das letzte Stück bis zum Gipfel erklommen werden, man kann die frei begehbare Schellenberger Eishöhle besichtigen oder – nur für Geübte! – empfiehlt sich der noch recht neue Hochthron Klettersteig. Und wer weiß – vielleicht stößt ja der eine oder andere unterwegs doch auf einen der Untersberger Mandln?!

Anfahrt und Aufstieg:

Der kürzeste Zugang ist von Maria Gern aus möglich. Die kleine Ortschaft liegt ca. 3 km von Berchtesgaden entfernt. Über eine kurze Anlegerstraße geht es durch ein Waldstück weiter zum Stöhrweg. Auf diesem geht es dann weiter bis zur Talstation der Materialseilbahn. Ab hier geht es dann in Serpentinen über das Hochplateu weiter bis zum Stöhrhaus. Der gesamte Aufstieg dauert ca. 4 Stunden.

Gipfelwanderungen:

Berchtesgadener Hochthron, 1.973 m, Gehzeit ca. 15 Minuten

Gamsalpkopf, 1.892 m, Gehzeit ca. 30 Minuten

Salzburger Hochthron, 1853 m, Gehzeit ca. 3 Stunden

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Toni-Lenz-Hütte (unterhalb des Eingangs zur Eishöhle) , Gehzeit ca. 3 Stunden

Hochalm, Gehzeit ca. 3 Stunden

Zeppezauerhaus, Gehzeit ca. 3,5 Stunden

 

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 25.05.2018 bis 02.09.2018

Stöhrhaus

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