Das Prinz-Luitpold-Haus ist nordwestlich des Hochvogelgipfels auf 1.846 m zu finden und damit oberhalb des Sperrbachtals. Durch ihren Bau 1880 ist das Haus die älteste Schutzhütte in den Allgäuer Alpen. Namensgeber war hier selbstverständlich der bayrische Prinzregent Luitpold. Nachdem 1919 bis nach Kriegsende die Aufhebung des Adels im Deutschen Reich erfolgte, wurde meist nur der Name Luitpoldhaus verwendet.

Obwohl die Hütte bereits 1880 erbaut wurde, erwarb die Alpenvereinssektion das Grundstück erst 1932. Nach mehrmaligen Umbauten und Erweiterungen wurde schließlich 1994 eine moderne biologische Abwasserreinigungsanlage eingebaut. Mittlerweile gibt es 20 Betten- und 260 Lagerplätze. Im Winterraum finden weitere 16 Personen Platz.

Vom Prinz-Luitpold-Haus sind einige Gipfel nicht weit entfernt. Der Glasfelderkopf (2.270 m) ist innerhalb von einer Stunde zu erreichen. Auch für den Wiedemer Kopf (2.166 m) braucht es lediglich zwischen ein bis zwei Stunden. Die Fuchskarspitze (2.314 m) ist innerhalb von 1,5 Stunden zu erreichen und der Schneck innerhalb von vier Stunden. Der Hochvogel (2.592) ist in etwa 2,5 Stunden zu schaffen.

Wanderungen zu nahen Hütten laden für eine mehrtägige Tour ein. So ist das Edmund-Probst-Haus in rund vier Stunden zu erreichen. Das Oytalhaus in fünf Stunden, die Landsberger Hütte in sechs Stunden, die Willersalpe und die Kemptner Hütte in jeweils acht Stunden.