Kategorie: Unsere Hütten im Kurzpoträt (Seite 1 von 2)

Bernhardseck Hütte – Zwischen Lechtal und Allgäu

Die Bernhardseck Hütte liegt an einem wunderschönen Aussichtspunkt im Lechtal, umgeben von den Allgäuer und Lechtaler Alpen. Iveta und Armin Hummel sind seit 17 Jahren die Wirte auf der 1940 erbauten Hütte, die seitdem in Familienbesitz ist. Ihre Gäste heißen sie sommers wie winters herzlich willkommen und bieten immer etwas Außergewöhnliches:

Iveta und Armin Hummel heißen ihr Gäste auf der Bernhardseck Hütte willkommen

Kulinarisch gibt es für ihre Gäste neben Tiroler Spezialitäten auch den Tatarenhut, einer Art Fondue. Hier werden an einem hutförmigen Gestell saftige Fleischstücke gegrillt, während in der „Hutrinne“ Gemüse in der schmackhaften Fleischbrühe gegart wird.

Außerdem zaubern sie aus den Kräutern, Gräsern und Blumen eigene Teekompositionen. In die Geheimnisse der Kräuter und Pflanzen auf dem Berg weihen sie Interessierte in einer Kräuterwanderung ein.

Auch die Übernachtungen auf der Bernhardseck Hütte sind nicht alltäglich. Natürlich kann man sich ganz „klassisch“ aussuchen, ob man lieber im urigen Bettenlager unter der Dachschräge oder in einem der gemütlichen Mehrbettzimmern übernachten will. Neben der Hütte gibt es aber auch noch ein Schlaffass! Bis zu 4 Personen genießen hier ein einzigartiges „Schlaferlebnis“: Auf 1.812 m, in seinem ganz privaten Fass und mit traumhaften Blick über das Bergpanorama.

Schlaffass mit Panoramablick

Auch im Winter ist das Bernhardseck ein beliebtes Ziel bei Wanderern und Tourengehern. Und wer nicht mehr ins Tal laufen möchte, kann auch die über 5 Kilometer lange Rodelbahn nutzen.

Und noch ein Tipp: Ab nächstem Winter wird ein Iglubau-Kurs angeboten. Weitere Infos dazu folgen!

Bei so vielen Specials rund um die Hütte dürfen aber auch die Wanderungen und Mountainbiketouren in der Gegend Hütte nicht vergessen werden: Mehrere Touren, die mit herrlicher Aussicht belohnen, passieren die Hütte. Darunter auch Mehrtages- und Fernwaderwege wie zum Beispiel eine Variante des E5 oder die Krottenkopfrunde.

 

Anfahrt und Aufstieg:

Ab dem Geierwally-Parkplatz in Elbigenalp in Tirol geht es über Schotterwege bis zur Gibler Alm. Hier biegt der Weg links ab und geht durch den Wald bis in die kleine Almensiedlung Bernhardseck, die nach ungefähr zwei Stunden ca. 800 Höhenmeter erreicht wird.

(Gipfel-)Wanderungen:

Jöchelspitze, 2.226m, Gehzeit ca. 1,5 Stunden

Lachenkopf, 2.111m, Gehzeit ca. 2 Stunden

Strahlkopf, 2.339m, Gehzeit ca. 2,5 Stunden

Großer Krottenkopf, 2656 m, Gehzeit ca. 4 Stunden

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Sonnalm, Gehzeit ca. 2 Stunden

Kemptner Hütte, Gehzeit ca. 4 Stunden

Herman von Bahrt Hütte, Gehzeit ca. 5 1/2Stunden

Memminger Hütte, Gehzeit ca. 6 Stunden

 

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 10.05.2018 – Mitte November

Alpenrosenhütte im Zillertal

Mitten im Naturpark Zillertaler Alpen gelegen findet sich die traumhafte Alpenrosenhütte.  Hier bietet der Zillertaler Hauptkamm, der das Tal abschließt, Höhen von dauerhaft über 3.000 Meter, darunter auch einige der höchsten Gipfel des Zillertals. Für deren Besteigung bietet die Alpenrosenhütte den perfekten Stützpunkt. Die meisten Gipfeltouren sind vor allem für erfahrene Alpinisten geeignet und sollten nur mit entsprechender Ausrüstung gegangen werden!

Aber auch für weniger Geübte und Familien gibt es hier Möglichkeiten: Zur Hütte geht es innerhalb von ca. 2 Stunden ab Ginzling. Nach einer Einkehr empfiehlt sich ein Besuch beim Schwarzensee, einem idyllischen Bergsee, der gerade an heißen Sommertagen für Mutige eine erfrischende Abkühlung bietet.

Alpenrosenhütte im Zillertal

Blick auf die Alpenrosenhütte

Schlafzimmer auf der Alpenrosenhütte

Wer die hochalpine Landschaft länger genießen will, findet auf der Alpenrosenhütte eine geeignete Unterkunft auf dem Berliner Höhenweg. Hier können in bis zu 7 Tagen 70 km und 6.700 Höhenmeter überwunden werden.

Das Hüttenteam rund um Franz Josef Fleckl verwöhnen ihre Gäste dann nach einem anstrengendem Tag mit leckeren Zillertaler Schmankerln wie Bauernschmaus, Ripperl oder Tiroler Gröstl.

Anfahrt und Aufstieg:

Die Anfahrt erfolgt bis nach Ginzling. Von dort, ab dem Gasthaus Breitlahner, beträgt die Gehzeit etwa 2 Stunden.

Der Zugang zur Hütte durch den Zemmgrund erfolgt vom Gasthaus Breitlahner bei Ginzling in etwa zweieinhalb Stunden Gehzeit. Über den Berliner Höhenweg ist die Hütte vom Furtschaglhaus über die höchste Stelle des Berliner Höhenwegs, das Schönbichler Horn in etwa sechs Stunden zu erreichen.

 

Gipfelwanderungen:

Großer Möseler 3.478 m, Gehzeit ca. 10 Stunden

Turnerkamp, 3.418 m, Gehzeit ca. 6 Stunden

Schwarzenstein 3.368 m, Gehzeit ca. 10 Stunden

Großer Mörchner, 3.283 m, Gehzeit ca. 7 Stunden

III. Hornspitze (Berlinerspitze), 3.253 m, Gehzeit ca. 8 Stunden

Schönbichler Horn 3.134 m, Gehzeit ca. 8 Stunden

Zsigmondyspitze, 3.087 m,

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Berliner Hütte, Gehzeit ca. 30 Minuten

Grawand Hütte, Gehzeit ca. 30 Minuten

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 01.06.2018 – 30.09.2018

 

Das Grüntenhaus

Er ist nicht zu übersehen, wenn man Richtung Sonthofen fährt: Der Grünten, einer der nördlichsten Berge der Alpen und durch seine markante Lage auch „Wächter des Allgäus“ genannt. Und hier, auf 1.535m liegt, mit wunderbarem Blick über das Allgäu, das Grüntenhaus.

Das Grüntenhaus wurde schon 1854 durch Carl Hirnbein als erstes Hotel in den Allgäuer Alpen erbaut. Er legte somit den Grundstein für die weitere Erschließung des Allgäus als heute beliebte Urlaubsregion.

Auch heute, nach über 160 Jahren, wird das Grüntenhaus weiterhin als Berggasthof von der Familie Egenrieder betrieben und gilt als beliebtes Ziel von Wanderern – egal ob für eine kurze Einkehr mit selbstgebackenem Kuchen oder dem beliebten „Grünteneintopf“ oder auch für eine Übernachtung.

Auch rund um die Grüntenhütte sind einige schöne Wanderungen und Erlebnisse möglich. Beispielsweise lohnt sich die Wanderung auf den Grüntengipfel, das Übelhorn, auf dem statt dem üblichen Gipfelkreuz das „Jägerdenkmal“ steht. Von hier bietet sich ein spektakulärer Blick über das Alpenvorland. Ein Tipp: Von hier lässt sich ein wunderschöner Sonnenaufgang beobachten! Doch auch für Kletterer ist der Grünten mit einer Tour am Burgberger Hörnle gut geeignet. Für Kulturbegeisterte gibt es jedes Jahr im Grüntenhaus die Veranstaltungsreihe „Kultur am Berg“, wo monatlich mit verschiedenen Darbietungen aufgewartet wird.

 

Anfahrt und Aufstieg:

Es gibt viele Aufstiege zum Grüntenhaus. Der kürzeste erfolgt ab dem Parkplatz an der Alpe Weiherle, oberhalb von Burgberg.

Gipfelwanderungen:

Übelhorn, 1.738 m, Gehzeit ca. 45 Minuten

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Grüntenhütte, Gehzeit ca. 3/4 Stunden

Alpe Kammeregg , Gehzeit ca. 1,5 Stunden

 

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 27.04.2018 bis 22.11.2018

Natur pur: Die Neue Traunsteiner Hütte

Nur knapp entging die Traunsteiner Hütte während dem Nationalsozialismus einem Bankrott: Ab 1933 wurde von jedem, der die Grenze nach Österreich passieren wollte, eine Steuer von 1000 Reichsmark erhoben – die sogenannte „1000-Mark-Sperre“. Diese Wirtschaftssanktion richtete sich gezielt gegen den Tourismus, der in Österreich schon damals sehr wichtig war. Damals stand die Traunsteiner Hütte knapp neben der Grenze – und zwar auf österreichischem Gebiet – und wäre dadurch fast von ihren Besuchern abgeschnitten gewesen. Das wirtschaftliche Ende der damals gerade einmal 32 Jahre alten Hütte hätte gedroht.

Um das zu vermeiden, wurde kurzerhand eine Neue Traunsteiner Hütte, dieses Mal auf bayerischem Boden, erbaut und schon 1938 eröffnet. So konnte die Hütte, wenn auch mit einigem Aufwand, weiter bestehen und sich sogar deutlich vergrößern.

Zum Glück muss man heute sagen! Denn die Hütte auf der Reiter Alm bei Berchtesgaden lohnt definitiv einen Besuch. Vor allem Pflanzen- und Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten: Vor allem nach der Schneeschmelze erblühen auf dem Hochplateu Enzian, Arnika, Alpenrosen und noch vieles mehr. Aus den Wildkräutern bereiten die Hüttenwirte Maresi und Thomas sogar einen eigenen Tee zu!

Ein ganz besonderes Highlight: Auf Vorbestellung organisieren die beiden Wirte auch ein romantisches Candle-Light Dinner! Falls also noch jemand ein ganz besonderes Erlebnis auf über 1.500 Meter für den oder die Liebste sucht… 😊

Aber nicht nur Botanikern und Romantikern wird hier etwas geboten: Neben Gipfelwanderungen mit Weitblick in das Voralpenland bietet die Reiter Alm auch noch eine der schwersten alpinen Kletterrouten- „The End of Silence“.

Anfahrt und Aufstieg:

Wer mit dem Auto anreist, fährt am Besten über Schneizlreuth bis Ramsau und parkt an der Schwarzbachwacht. Von dort aus geht es über den kurvenreichen Wachterlsteig bergauf.

Gipfelwanderungen:

Wagendrischlhorn, 2.257 m, Gehzeit ca. 3 Stunden

Stadelhorn, 2.286 m, Gehzeit ca. 3,5 Stunden

Großer Weitschartenkopf, 1.979 m, Gehzeit ca. 1 Stunde

Großer Bruder, 1.867 m, Gehzeit ca. 1 Stunde

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

keine

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 31.05.2018 bis 14.10.2018

 

Das Stöhrhaus auf dem sagenumwobenen Untersberg

Zwischen Salzburg und Berchtesgaden gelegen gilt der Untersberg als „Wunderberg“ der von zahlreichen Sagen und Geschichten umrankt wird. Der bekanntesten Sage nach soll hier Kaiser Karl der Große seine Auferstehung  in einem hundertjährigen Schlaf erwarten. Alle hundert Jahre wacht er auf, doch wenn er sieht, dass noch immer Raben um den Untersberg fliegen schläft er weitere hundert. Dabei wird er von den „Untersberger Mandln“, einer  zwergenähnlichen Art, die im Berg beheimatet sind, umsorgt. Auch der Dalai Lama hält den Untersberg für einen besonders spirituellen und kraftvollen Berg, denn er erklärte ihn bei einem Beusch zum „Herzchakra Europas“.

Ob man diese Dinge nun glaubt oder nicht, besonderes bietet der Untersberg auf jeden Fall: Neben Wanderwegen und Kletterrouten beherbergt er auch die größte Höhle Deutschlands, das Riesending. Zu sehen und zu unternehmen gibt es also einiges!

Und während der Kaiser also von seinem Zwergenvolk umsorgt wird, kehren Bergsteiger und Wanderer lieber bei Hans und Walburga Gschoßmann ein, die zusammen seit 2013 das Stöhrhaus bewirtschaften. Auf 1.894m auf einem Hochplateu knapp unterhalb des Berchtesgadener Hochthrons, dem höchsten Gipfel des Bergmassivs. Die beiden sind auch Mitglied der Initiative „So schmecken die Berge“, wobei viel Wert auf regionale und gesunde Speisen gelegt wird. Die leckeren Gerichte und hausgemachten Kuchen können dann bei einem gradiosen Blick von der Terrasse genossen werden.

Terrasse des Stöhrhaus

Nach einer Übernachtung auf dem Stöhrhaus bietet sich dieses als wunderbarer Ausgangspunkt für weitere Wander- oder Klettertouren in verschiedenen Schwierigkeitsstufen an: So kann entweder das letzte Stück bis zum Gipfel erklommen werden, man kann die frei begehbare Schellenberger Eishöhle besichtigen oder – nur für Geübte! – empfiehlt sich der noch recht neue Hochthron Klettersteig. Und wer weiß – vielleicht stößt ja der eine oder andere unterwegs doch auf einen der Untersberger Mandln?!

Anfahrt und Aufstieg:

Der kürzeste Zugang ist von Maria Gern aus möglich. Die kleine Ortschaft liegt ca. 3 km von Berchtesgaden entfernt. Über eine kurze Anlegerstraße geht es durch ein Waldstück weiter zum Stöhrweg. Auf diesem geht es dann weiter bis zur Talstation der Materialseilbahn. Ab hier geht es dann in Serpentinen über das Hochplateu weiter bis zum Stöhrhaus. Der gesamte Aufstieg dauert ca. 4 Stunden.

Gipfelwanderungen:

Berchtesgadener Hochthron, 1.973 m, Gehzeit ca. 15 Minuten

Gamsalpkopf, 1.892 m, Gehzeit ca. 30 Minuten

Salzburger Hochthron, 1853 m, Gehzeit ca. 3 Stunden

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Toni-Lenz-Hütte (unterhalb des Eingangs zur Eishöhle) , Gehzeit ca. 3 Stunden

Hochalm, Gehzeit ca. 3 Stunden

Zeppezauerhaus, Gehzeit ca. 3,5 Stunden

 

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 25.05.2018 bis 02.09.2018

Stöhrhaus

Die Wasseralm auf der Röth

Und weiter geht es mit einer Hütte aus den Berchtesgadener Alpen – der Wasseralm in der Röth auf 1.423 m. Diese liegt zwischen dem Hagengebirge und dem Steinernen Meer. Die Wasseralm ist eine kleine, recht einfach gehaltene Blockhütte weitab von jeglicher Zivilisation und liegt idyllisch auf einer Waldlichtung Hier kann man die Natur in ihrer Ursprünglichkeit genießen!

Bis 2005 war die Wasseralm eine reine Selbstversorgerhütte. Doch inzwischen sorgen Monika und Horst Schellmoser dafür, dass man auch ohne eigene Brotzeit nicht mehr hungrig zu Bett geht und auch gut gestärkt in den Tag starten kann.

Bekannt und beliebt ist die Wasseralm vor allem bei Wanderern auf der „Großen Reibn“ – einer Mehrtagestour, die in einem großen Bogen um den Königssee herumführt und dabei das Steinerne Meer und einen Teil des einzigen deutschen Alpennationalparks durchquert. Diese Tour ist vor allem auch im Winter bei Skitourengehern beliebt, aber auch im Sommer gibt es daran angelehnt inzwischen die „Große Sommer Reibn“.

Neben dieser großen Tour gibt es weitere beeindruckende Wanderungen, für die die Wasseralm den perfekten Ausgang bildet: Ein Aufstieg auf das Große oder das Kleine Teufelshorn oder den Funtenseetauern.

 

 

Anfahrt und Aufstieg:

Um zur Wasseralm zu gelangen, muss zuerst der Königssee überquert werden. Ausstieg am Anleger „Salet“. Danach geht es in ca. 3 Stunden am Obersee vorbei über den Röthsteig bis zur Wasseralm.

Gipfelwanderungen:

Hochseiler (2795 m) über Teufelslöcher, Gehzeit: ca. 2 Stunden

Lammkopf (2845 m), Gehzeit: ca. 1 Stunde

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Kärlingerhaus, Gehzeit ca. 3:45 Stunden

Gotzenalm, Gehzeit ca. 4 Stunden

Carl von Stahl-Haus, Gehzeit ca. 7 Stunden

 

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 18.05.2018 bis 07.10.2018

Wasseralm

Matrashaus

Saftige Almen, strahlender Sonnenschein und Wiesen voller Kühe – so soll der Hochkönig der Sage der „übergossenen Alm“ nach einst ausgesehen haben. Jedenfalls so lange, bis die eitel gewordenen Sennerinnen einen um Obdach bittenden Wanderer wegschickten und damit den Zorn des Teufels auf sich zogen, der sie mit Schnee und Eis strafte.

Zwar gibt es heute anstelle von grünen Wiesen eher Schnee und noch Reste des Gletschers, doch dafür wird der mutige Wanderer, der den Aufstieg auf eines der höchstgelegenen Schutzhäuser in den Alpen wagt, mit herzlicher Gastfreundschaft der Hüttenwirte Jeni und Roman belohnt.

Das Matrashaus thront auf 2.941m direkt auf dem Gipfel des Hochkönigs. Neben atemberaubenden Sonennauf- und untergängen bietet sich hier auch ein einzigartiger Blick auf 200 Dreitausender. Doch der Aufstieg ist mit Vorsicht zu genießen: Die Tour sollte nur von erfahrenen Bergsteigern mit guter Kondition in Angriff genommen werden!

Anfahrt und Aufstieg:

Es gibt verschiedene Wege, um zum Matrashaus zu gelangen. Der geläufigste und kürzeste Aufstieg ist der über das Arthurhaus in Mühlbach am Hochkönig:

Über die Mitterfeldalm und das Ochsenkar geht es vorbei am Rand der „übergossenen Alm“. Über ein steiles Wegstück, das mit Leitern und Seilen gesichert ist, geht das hoch auf den Gipfel. Insgesamt sind auf dieser Tour 1.700 Höhenmeter und 10km Wegstrecke zu bewältigen.

Gipfelwanderungen:

Hochseiler (2795 m) über Teufelslöcher, Gehzeit: ca. 2 Stunden

Lammkopf (2845 m), Gehzeit: ca. 1 Stunde

 

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Ostpreußenhütte, Gehzeit ca. 4,5 Stunden

Riemannhaus, Gehzeit ca. 8 Stunden

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 15.06.2018 bis 03.10.2018

Buchen Edmund-Probst-Haus

Waltenbergerhaus

Die älteste Alpenvereinshütte in den Allgäuer Alpen –  das war das Waltenberger Haus, welches 1875 errichtete wurde. Nach 140 Jahren Dienst wurde es dann abgerissen und im Juni letzten Jahres konnte die Eröffnung des neuen Waltenberger Hauses gefeiert.

Heute erstrahlt unterhalb der Mädelegabel auf 2084m eines der modernsten alpinen Schutzhäuser im deutschen Alpenraum, ausgestattet mit 28 Matratzenlagerplätze und 42 Zimmerbetten.

Beim Neubau gab es eine Besonderheit: Das die Hütte über keinen Versorgungslift erreichbar ist, musste das gesamte Baumaterial per Hubschrauber angeleifert werden – in mehr als 2.500 Flügen

Was beim Alten bleibt, ist der Hüttenwirt: Schon seit 2011 wird das Waltenberger Haus von Markus Karlinger und seinem Team bewirtschaftet. Hier wird besonderen Wert auf regionale Küche gelegt. Dabei kommt jeder auf seine Kosten: Das Team bietet neben einem leckeren Frühstücksbuffet auch Halbpension und sogar à la carte Gerichte an.

Damit gut gestärkt kann die weitere Wanderung, z.B. über den Heilbronner Höhenweg weitergehen!

Anfahrt und Aufstieg:

Entweder mit der Bahn bis Oberstdorf und dann weiter mit der Buslinie 9762 in Richtung Birgsau, Ausstieg an der Endstation Alpe Eschbach.

Oder mit dem Auto bis zum Wanderparkplatz gegenüber der Fellhornbahn, wo das Auto abgestellt werden kann.

Von dort aus geht es über den Weiler Einödsbach – den südlichsten bewohnten Ort Deutschlands – in ca. 4 Stunden bergauf.

Gipfelwanderungen:

  • Bockkarkopf (2608 m), Gehzeit: 1½ Stunden
  • Mädelegabel (2645 m), Gehzeit: 2½ Stunden
  • Hohes Licht (2652 m), Gehzeit: 2½ Stunden
  • Trettachspitze (2595 m), Gehzeit: 3 Stunden

Allgemeine Infos über die Hütte:

Nachbarhütten:

Kemptner Hütte, Gehzeit: 3½ Stunden

Rappenseehütte, Gehzeit: 4 Stunde

Öffnungszeiten:

Voraussichtlich vom 09.06.2018 bis 11.10.2018

Buchen Edmund-Probst-Haus

Edmund-Probst-Haus

Das Edmund-Probst-Haus wird durch Matthias Geiger und Ivanka Bader gepachtet und betreut.

Sie bieten täglich frische Speisen aus heimischer Erzeugung an.
Ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan, jeder kommt auf seine Kosten.

 

Die Hütte befindet sich auf einer Höhe von 1932m, wurde 1880 als Schutzhütte erbaut und liegt in den Allgäuer Alpen.
Das zwischen Oberstdorf und dem Nebelhorn Gipfel gelegene Haus schenkt euch ein unglaubliches Panorama und unvergessliche Sonnenuntergänge.

Ob allein, mit Freunden, mit Gruppen oder Vereinen, als Schulklasse oder Familienfreizeit auf dem Edmund-Probst-Haus findet jeder einen gemütlichen Platz.

Das Edmund-Probst-Haus bietet jeden Tag ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.
Bereits am frühen Morgen können Gäste heimische Speisen von der Speisekarte bestellen, die ab 15 Uhr mit Kuchen abgerundet werden können. Diese werden von dem Hüttenteam täglich frisch gebacken.

Die Hütte bietet acht 4-Bettzimmer sowie kleine und große Matratzenlager

Hunde:

Hunde sind leider nur dann erlaubt, wenn ein ganzes Zimmer oder Lager von einer Partei belegt wird. Alternativ kann man im Sommer mit seinem Vierbeiner im Notlager übernachten. Hierfür stellt die Hütte Isomatten, Decken und Kissen bereit.

Gipfelwanderungen:

Nebelhorn (2224 m), Gehzeit: 1 Stunde
Großer Daumen (2280 m) Gehzeit 4 Stunden

Touren

Rubihorn

Nachbarhütten

Prinz-Luitpold-Haus (1846 m) Gehzeit: 3½–4 Stunden

Kemptner Hütte (1844 m) Gehzeit: 10 Stunden

Anreise

Anreise Obersdorf

Allgemeine Infos über die Hütte

Nachbarhütten:                                      Voraussichtliche Öffnungszeiten
Kemptner Hütte                                            08.06.2018 – 04.10.2018
Prinz-Luitpold Haus

Buchen Edmund-Probst-Haus

Ansbacher Hütte

Die Ansbacher Hütte wird durch die Wirtsleute Cornelia Nöbl & Markus Falch geführt.

Bei den Wirten haben vor allem heimische Produkte aus dem Lechtal und Umgebung die höchste Bedeutung.

Die Hütte befindet sich auf einer Höhe von 2376m und liegt in den Lechtaler Alpen.

Die Ansbacher Hütte wurde am 22. Juli 1906 gebaut und eingeweiht. Über die Jahre hinweg wurde die Hütte stets erweitert. Bereits 1997 wurde die diese mit einer effektiven Abwasserreinigungsanlage ausgestattet. Am 8. und 9. Juli wurde das 100-jährige Bestehen gefeiert.

Die bei der Stromgewinnung erzeugte Wärme dient in erster Linie zur Warmwasseraufbereitung. Durch diese Maßnahme, kann eine warme Dusche auf der Ansbacher Hütte gewährleistet werden.

Hunde:

Nach vorheriger Absprache mit der Ansbacher Hütte, sind Übernachtungen mit Hunden möglich.

Gepäcktransport:

Auch ein Rucksacktransport vom Tal ist möglich. Bitte wenden Sie sich jedoch zuvor an die Hüttenwirte.

Gipfelwanderungen:

  • Stierkopf (2589m) Gehzeit: 30min
  • Samspitze (2624m) Gehzeit 45min
  • Vorderseespitze (2889m) Gehzeit 3h
  • Feuerspitze (2852m) Gehzeit 3h
  • Wetterspitze (2895m) Gehzeit 4h
  • Freispitze (2884m) Gehzeit 5h

E5 VARIANTE 

Ausweichroute von Holzgau nach Zams

Höhenwege

Lechtaler Höhenweg

Augsburger Höhenweg

Europäischer Fernwanderweg (E4 – Alpin)

Weitwanderweg (601)

Adlerweg

Allgemeine Infos über die Hütte

Nachbarhütten:                                      Voraussichtliche Öffnungszeiten
Kemptner Hütte                                            23.06.2018 – 23.09.2018
Augsburger Hütte
Kaiserjochhaus
Frederic Simms Hütte
Memminger Hütte
Fritzhütte

Buchen Ansbacher Hütte

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